Verbesserung der Ventilation durch Therapie mit Nasaler Insufflation

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Sowohl für den klinischen Intensiv- und stationären Bereich als auch zur häuslichen Anwendung wurde die Therapie mit Nasaler Insufflation (TNI®) entwickelt. Sie zeigt eine hohe Akzeptanz durch die Patienten und ist auch in den Fällen geeignet, wo die herkömmliche Maskenbeatmung nicht toleriert wird.

TNI® (Therapie mit Nasaler Insufflation) ist eine im Klinikalltag seit Jahren bekannte und dennoch neuere Methode zur Atmungsunterstützung. Sie ist eine nasale-High-Flow-Beatmungsmethode.


Methode und Wirkeffekte

Bei der Therapie mit Nasaler Insufflation wird ein konstanter, warmer und feuchter Luftstrom, im Bedarfsfall kombiniert mit Sauerstoff, durch eine dünne Nasenbrille (Applikator) in die Nase des Patienten appliziert. Dies führt grundsätzlich zu einer Verbesserung der Ventilation.

Die Therapie mit Nasaler Insufflation zeigt hohe Therapieakzeptanz mit ausgezeichneten Therapieerfolgen.
Es existieren eine Reihe von Nachweisen und klinischen Befunden, dass die Therapie mit Nasaler Insufflation nachgewiesen

  • einen klinischen Nutzen zeigt
  • bei Patienten mit COPD und ILD in der Anwendung sicher ist
  • die nicht suffiziente Atmung unterstützt
  • die Elimination des CO2 verbessert
  • einen konstanten FiO2 unter Therapie garantiert
  • die Überblähung rasch zurückführen kann
  • eine Druckanhebung im gesamten Bereich der Atemwege bewirkt, die sich bei Inspiration und Exspiration auswirkt
  • eine Verkleinerung des funktionellen Totraumes bewirkt
  • die Entlastung der Atemmuskelpumpe signifikant unterstützt
  • weniger Sauerstoff benötigt wird, bei gleichzeitig verbessertem SaO2
  • durch ein effektives Feuchtemanagement das Schleimabhusten erleichtert und eine bessere mukoziliäre Klärung bewirkt.

TNIsoftFlow50 kind 150Die dargelegten Befunde empfehlen die Therapie mit Nasaler Insufflation insbesondere als alternative NIV-Therapieoption zur weiteren Reduktion einer maschinellen Atemunterstützung oder für Patienten, welche eine herkömmliche Maskenbeatmung nicht tolerieren. Die Therapie wird ergebnisreich angewendet in klinischen Intensiv- und stationären Bereichen, sowie in der Homecare.


Therapeutischer Nutzen

Sie empfiehlt sich für Patienten, welche erkrankt sind an:

  1. 1. COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
  2. 2. ILD (Interstitielle Lungenerkrankung )
  3. 3. zur Atmungsunterstützung bei partialoder global Insuffizienz
  4. 4. leichtem bis moderatem OSA-Syndrom

Die Therapie mit Nasaler Insufflation ist in Kinderkliniken zur Atmungsunterstützung bei Frühchen und Säuglingen eine bekannte Therapiemethode und wird mit den Geräten der TNI® Produktlinie nun auch im häuslichen Bereich ermöglicht.

Die Therapiebereiche umfassen folgende Krankheitsbilder bei Frühchen und Säuglingen:

  1. 1. IRDS (Infant respiratory distress syndrome )
  2. 2. BPD (Bronchopulmonale Dysplasie )
  3. 3. Bronchiolitis
  4. 4. Neugeborene mit Atemnot Syndrom
  5. 5. Postextubation
  6. 6. Downsyndrom
  7. 7. Schlafbezogene Atmungsstörung
  8. 8. Kinder mit Mittel-Gesichts-Hypoplasie
  9. 9. Apnoe-Bradykardie-Syndrom
  10. 10. Reduktion des FRC (Ödem, “Wet Lung“)
  11. 11. Mildes Atemnotsyndrom des Frühgeborenen
  12. 12. Malazische Störungen der Atemwege
  13. 13. Transitorische Tachypnoe des Frühgeborenen
  14. 14. Leichte Atelektasen

Absorptionsmittel ohne starke Alkaliverbindungen.

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Amsorb plus wurde in Zusammenarbeit mit Ärzten entwickelt.  Amsorb plus erhöht die Patientensicherheit und die Wirtschaftlichkeit. Es wird empfohlen, bei der Low-Flow Anästhesie ein sicheres Absorptionsmaterial einzusetzen; Amsorb bietet dafür die Lösung.

Im Gegensatz zu natriumhydroxidhaltigem Atemkalk, kann Amsorb Plus keine dampfförmigen Narkosemittel abbauen. Die Verwendung von Amsorb Plus wird durch ein umfassende Literatur in bedeutenden Fachzeitschriften unterstützt.

So funktioniert AMSORB® PLUS
Die primäre Reaktion fi ndet zwischen CO2 ,Calciumhydroxid (Ca(OH)2) und Wasser statt. Hierbei wird Calciumcarbonat (CaCO3) und Wasser gebildet. Exotherme Wärme ist ein Nebenprodukt der Absorption. Während der Absorption wird Ca(OH)2 kontinuierlich erneut befeuchtet, bis es in CaCO3 überführt worden ist. Calciumchlorid (CaCl2) und Calciumsulphat (CaSO4), die in geringer Menge enthalten sind, verlängern die Lebensdauer von Ca(OH)2 und erhöhen die Geschwindigkeit der Absorptionsreaktion indem sie die Granulatfestigkeit erhöhen und die Hydratation optimieren.

Chemische Reaktion der Absorption
Ca(OH)2         + CO2   →    CaCO3 + H2O
Leicht löslich                        unlöslich


Ca(OH)2 ist eine ionische Verbindung, deren Löslichkeit in Wasser 0,5g.L bei 20°C beträgt
• Die Ionen sind Ca++ und OH- OH-
• CO2 ist in Wasser mit 1 vol : 1 vol bei 20°C löslich
• CaCO3 ist eine unlösliche ionische Verbindung aus Ca++ und CO3
• Reaktionen finden in der Lösung statt, wenn die Partikel beweglich sind und sie reagieren beim Zusammenstoßen

Der vorhandene Farbindikator wechselt bei Erschöpfung oder Austrocknung von WEISS (frisch) nach VIOLETT. Der Indikator reagiert auf Änderungen der Granulathydration in dem Maße wie die Absorption voranschreitet; schließlich bleibt er violett gefärbt, nachdem die Absorption abgeschlossen ist. Eine Färbung kann auch aus dem Kontakt mit Umgebungsluft oder Sauerstoff resultieren, wenn er diesen ausgesetzt wird.

Medizinisch-Rechtliche Implikationen
Kohlenmonoxid (CO) wird gebildet wenn Sevofluran, Isofluran und Desfluran durch bestimmte Marken von ausgetrocknetem Atemkalk geleitet werden. CO ist ein potenziell tödliches Gift. Anwender müssen sicherstellen, dass es Patienten nicht verabreicht wird, da eine erhöhte Carboxyhämoglobinkonzentration einen Herzinfarkt auslösen kann oder bei jungen oder anämischen Patienten Neurotoxizität hervorrufen kann.
AMSORB® PLUS BILDET KEIN CO

Formaldehyd (HCOH) wird gebildet wenn Sevofluran durch bestimmte Marken von ausgetrocknetem  Atemkalk geleitet wird. HCOH ist ein potentieller Reizstoff bei Inhalation. Es ist karzinogen and darf niemals Patienten verabreicht werden. PONV (postoperative Übelkeit und Erbrechen) wird durch Inhalation von HCOH verursacht.
AMSORB® PLUS BILDET KEIN HCOH

Compound A wird gebildet wenn Sevofluran durch bestimmte Marken von frischem oder aus  getrocknetem Atemkalk geleitet wird. Compound A hat sich bei Ratten als nephro- und hepatotoxisch erwiesen. Ihre Auswirkungen beim Menschen sind noch nicht geklärt.
AMSORB® PLUS BILDET KEIN COMPOUND A

 

Beatmungsmasken

Wir führen eine breite Auswahl an Beatmungsmasken. Kontaktieren Sie uns für ausführlicherer Informationen.

Sekret-Mobilisation vereinfacht

EZI PEP 300

Ezi to use, Ezi to teach, Ezi-PEP

Bei Erkrankungen der Atemwege führt die Stauung von Sekreten zu chronischen Infektionen, Entzündungen und einer Reduktion des Gasaustauschs.
Ezi-PEP wird dazu verwendet, die Sekrete zu mobilisieren und hilft deshalb die Atemwege zu befreien.
Ezi-PEP kann außerdem dazu verwendet werden, postoperative Atelektasen zu verhindern oder rückgängig zu machen.

Klinische Indikationen

  • COPD
  • Bronchiektasen
  • Chronische Bronchitis
  • Lungenemphysem
  • Mukoviszidose
  • Postoperative Atelektase
  • Übermäßige Schleimproduktion im Epithel

 

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Grafik zur Funktionsweise: Klicken Sie auf das Bild zum Vergrössern

Für Dräger Transportventilatoren

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